Der lange Heimweg

15.01.2002 19:25:06 ::
Nach der Weihnachtsfeier habe ich mich im Wald verirrt, als ich endlich Zuhause war, hatte ich keinen Schlüssel mehr


Am Freitag den 21ten Dezember hatten wir in der Firma Weihnachtsfeier. In dieser Woche hatte ich Frühschicht, eigentlich bis 14 Uhr, wegen der Feier nur bis gegen 13 Uhr.

Erst ein paar Bier, leider nicht aus dem Kühlschrank. Irgendwann was das Pils lehr, und ich mußte notgedrungen mit Export zufrieden sein. Als gar kein Bier mehr zu haben war, griff ich auf Alloholisiertes Cola zurück.

Nebenbei machte ich noch Werbung für meine Baustelle. Freunde sagte später, das ich mich damit wieder blamiert hätte. Ob Helge Schneider sich auch mal solche Sprüche anhören mußte?

Nach meiner Erinnerung habe ich mich Nachts um 1 auf den Heimweg gemacht. Für die etwa 10km brauche ich, normal, 20 bis 30 Minuten mit dem Fahrrad. Zu Fuß ist es in einer guten Stunde zu schaffen.

Frag mich nicht warum ich den Bahnschienen entlang lief, anstatt auf dem Radweg neben der Straße. Die Straße und die Bahnschienen liegen nicht nebeneinander, da ist noch ein Wald dazwischen.

Gegen 6 Uhr wußte ich wieder wo ich bin, im Nachbardorf Dudenhofen. Jetzt quer durch Dudenhofen, noch ein wenig über den Acker und dann bin ich schon Zuhause.

Nur dumm wen der Hausschlüssel nicht mehr in der Tasche ist.

Was Jetzt? Noch durch Speyer zum Patrick? Erst mal schauen ob bei Mischa vielleicht Licht brennt. Es brannte Licht. Also war ich so frech und habe geklingelt.

Sie rief einen Schlüsseldienst, den ich dann zwei Häuser weiter bei mir traf. Er wackelt an der Tür, fragt ob sie abgeschlossen ist oder nur zugezogen. Ich sagte sie ist nur zugezogen. Dann machte er seinen Koffer (Papiere, keine Werkzeuge) auf, und rechnete mir vor das er 350 Märker wolle. Bar, Kreditkarte oder Eurocheck. Hab ich nicht, kriegst'e nicht. Dann ging er wieder.

Ich wieder rüber zur Mischa. Sie machte mir aber nicht mehr auf.

Dann bin ich zu Patrick, der auch nicht aufmachte. Hätte vielleicht anrufen sollen, damit er weis wer klingelt.

Ab zum Bahnhof, nach Schifferstadt fahren. Als ich wieder bei der Firma war, hatten die Frauen von der Kantine den Saal aufgeräumt. Meine Hoffnung das mein Schlüssel gefunden wurde, erfühlte sich l